80 Kunden lockte der Anwendertag zum Thema Logistik nach Ludwigsburg
Kaiserslautern, 13.10.2011
Reger Besuch auf dem Anwendertag von ALPHA Business Solutions
In Fachvorträgen und Praxisberichten erhielten die Teilnehmer im Schloss Monrepos Einblicke, die weit über die logistischen Grundfunktionen der ERP-Komplettlösung hinausgehen. Entsprechend zufrieden zeigten sich die Besucher.
„Unsere Veranstaltung hat gezeigt, dass das Thema Logistik viele Facetten hat, die die Anwender interessieren“, resümiert Michael Finkler, Vorstandsvorsitzender der ALPHA Business Solutions AG. Als Beispiel nannte er das Servicemanagement, das aus seiner Sicht immer wichtiger werde. Orientiere sich dieses konsequent an den Kunden, könnten die Unternehmen deren Zufriedenheit noch um einiges erhöhen, betont er. Dazu bedarf es aus seiner Sicht einer ERP-Lösung, die einem modernen Servicemanagement keine Grenzen setze. So erlaube proALPHA in Verbindung mit dem Add-On ServicePro von ALPHA Business Solutions beispielsweise, mobile Endgeräte wie Smartphones oder Tablet-PCs zu integrieren, wodurch Mitarbeiter Wartungs- oder Reparaturaufträge effizient und ortsungebunden bearbeiten könnten.
Material und Bestände optimieren
Für den Praxisbezug der Veranstaltung sorgten auch die Anwender selbst. So zeigte der Kornwestheimer Hersteller von Lackierpistolen, Druckluftfiltern und Atemschutz¬systemen SATA, wie sich mit dem proALPHA-Planungswerkzeug Advanced Planning Schedule (APS) Gemeinkosten verringern, Durchlaufzeiten halbieren und die Termin¬treue auf nahezu 100 Prozent steigern lassen. Zurückzuführen seien diese Ergebnisse laut dem Leiter der Arbeitsvorbereitung Michael Jander auf eine größere Effektivität in der Produktion, eine gesteigerte Effizienz im Management sowie eine optimale Auslastung der Maschinen. Das Unternehmen könne für anstehende Aufträge vorhandene Ressourcen berücksichtigen und die Verfügbarkeit der benötigten Materialien schon bei der Terminierung prüfen. Darüber hinaus sei die Darstellung der Ressourcenbelegung realistisch.
„Wasserfestes“
Variantenmanagement
In
ihrem Vortrag dokumentierte die H2O GmbH, ein Spezialist für die industrielle
Abwasseraufbereitung aus Steinen, dass sich durch ein effektives Variantenmanagement
der Verkaufsprozess schlank halten lässt. Dafür nutzt das Unternehmen den
proALPHA-Produktkonfigurator, so der geschäftsführende Gesellschafter Frank
Schlegel. Dieser lasse nur eine bestimmte Anzahl von Varianten zu, wodurch die
Entwicklung zielgerichteter sei und zahlreiche Abstimmungsrunden mit Kunden als
auch im eigenen Unternehmen entfielen. Zudem ließen sich Angebote direkt aus
dem Konfigurator heraus erstellen und die Stücklisten jederzeit pflegen – auch
nach Auslieferung der Produkte. Durch die klare Prozessstruktur könne das
Unternehmen nun den Vertrieb und das Projektmanagement optimal steuern und die
Kunden mit wesentlich geringerem Zeitaufwand schneller bedienen.
„Bauchschmerzthema“ Datenqualität und weitere Vorträge
Mangelhafte
Daten sind ein Bauchschmerzthema. Sie tun weh, werden aber bis zu einem
gewissen Grad akzeptiert, weil viele Unternehmen nicht wüssten, wie Abhilfe zu
schaffen sei. So lautete die interessante These, die Ralph Gattinger von der
humanIT Software GmbH, einem Softwarepartner von ALPHA Business Solutions,
vertrat. Ein Rezept zur Behebung dieses Umstands durch den Einsatz einer
Analyzer- Technologie gab es für die Teilnehmer ebenso wie weitere Vorträge zu
den Themen Datenexporte, ERP goes mobile, Bestandsmanagement, automatisierte
Rechnungseingangsbearbeitung oder gesetzkonforme E-Mail-Archivierung mit
proALPHA.
Hintergrundinformationen
zu proALPHA Logistik
Die zentralen Komponenten der Anwendung proALPHA Logistik bilden materialwirtschaftliche Grundfunktionen zur Bedarfsermittlung und Lagerverwaltung. Daneben unterstützt sie die chaotische Lagerhaltung, die kommissionsbezogene Verwaltung von Artikeln, Konsignationslager, Wareneingangs- und Sperrlager sowie die Chargenverwaltung. Auch Material- und Werteflüsse lassen sich synchronisieren sowie Bestände, Bestandsveränderungen und Materialverbräuche in der Finanzbuchhaltung und in der Kostenrechnung identisch abbilden.

